Hessen-Safari Goldener Grund nördlich von Limburg
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Wolfgang Heller
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Die Sache mit der Rechtschreibung

Die vertrackte Sache mit der Rechtschreibung:

 

Aus über vier Jahrzehnten Unterrichtserfahrung möchte ich allen, die mit ihrer Rechtschreibung nicht zufrieden sind, Mut machen:   Ihr seid nicht allein.  Die Sache ist nicht verloren. Ihr steht ganz einfach noch am Fuße des Berges. Nehmt euch ein Herz und geht den Berg an. Mit Einsatz und Verstand kann man den Gipfel erreichen, zumindest die Mittelstation. Von dort hat man schon einen recht guten Ausblick.

 

Rechtschreibung ist keine einfache Angelegenheit.

 

  • Weniger als 5 % werden irgendwann einmal fast alles richtig schreiben können.
  • Etwa 15 % aller Schüler entwickeln sich zu relativ sicheren Rechtschreibern, die nach 6-10  Jahren Übung etwa 80-90% aller Wörter richtig schreiben können. Den Rest schauen sie nach.
  • Weitere 30 % können nach der Schulzeit halbwegs sicher schreiben.
  • Weitere 30 % schreiben mit relativ großer Unsicherheit.
  • 20 % können nicht ausreichend oder gar nicht richtig schreiben.

 

Gleich zu welcher Gruppe man gehört oder gehören wird: Man ist nicht allein !

 

Die schriftliche Addition kann man von einer auf die andere Stunde lernen und für immer sicher anwenden. Mit der Rechtschreibung ist das anders.

 

Das Erlernen der richtigen Schreibung ist ein Lern-Prozess, der sich je nach Begabung und Übung über Jahre, ja über Jahrzehnte hinziehen kann.

  • Der Prozess verläuft wie beim Bergsteigen. Schritt für Schritt nähert man sich dem Gipfel.
  • Ein ungefährer Maßstab zur Orientierung:  Kinder, die am Ende der 4. Klasse Einsen und Zweien in ungeübten Diktaten schreiben, haben die Mittelstation erreicht. 
  • Eine ganz einfache These: Je mehr wir üben/trainieren, desto besser werden wir.

Natürlich kann es diktate.com hier nicht schaffen, alle Schüler zu perfekten Rechtschreibern zu machen. Aber: Alle die mitmachen, werden ein Stück sicherer schreiben, werden am Rechtschreib-Berg ein gutes Stück höher kommen.

 

Unternehmen und Sportler als Vorbilder:

 

  • Unternehmen bemühen sich, jährlich einige Prozente mehr Umsatz und Gewinn zu machen.
  • Sportler trainieren, um immer ein kleines Stück höher springen, weiter werfen oder schneller laufen zu können.
  • Wir nehmen uns Unternehmen und Sportler als Vorbild.
  • Wir wollen täglich um ein kleines Stück besser werden ! Das geht
  • Wir üben und trainieren, um ein Stück sicherer schreiben zu können.

 

Und das ist gar nicht so schwer, wie man denkt !

Macht mit.

 

Die wichtigsten Grundsätze für den Weg zu einer sichereren Rechtschreibung:

 

  • Intensives Schreibtraining ist eine wichtige Voraussetzung für die angestrebte Schreibsicherheit.
  • Übung bringt Sicherheit und einen höheren Leistungs-Standard.
  • Die synthetische Methode des Wortaufbaus ist in Verbindung mit Silben-Schreiben zuverlässiger als andere Methoden.
  • Lesen ist eine ganz wichtige Grundlage für fehlerloses Schreiben.
  • In der Rechtschreibung lernt man nie aus.
  • Für schwierige Fälle liegt stets ein Wörterbuch griffbereit. Rechtschreib-Prüfungen per PC sind hilfreich aber nicht perfekt.

 

 

Eigene Einschätzungen

 

Hundertprozentig richtig können nur ganz wenige Menschen schreiben.

Ihr Anteil an der Bevölkerung dürfte 1 % ( ja, 1 Prozent ) kaum überschreiten.

Gute und sehr gute Rechtschreiber schaffen eine Richtig-Quote, die von etwa 80% bis gegen 99 % reicht.

 

Ich selbst stufe mich nach eigener Einschätzung bei einer Quote von etwa 90 % ein. Ich kann fast alle Wörter und Fremdwörter richtig nach Diktat schreiben, habe aber Restprobleme bei den Spezialitäten der Rechtschreibung, bei komplizierten Wortableitungen, bei schwierigen Fällen von Klein- und Großschreibung, bei Getrennt- und Zusammenschreibung und auch bei der Komma-Setzung.

Ich muss aber auch sagen, dass ich mich niemals um die letzten 10 % gesorgt habe. In der Regel helfe ich mir  mit dem Wörterbuch.

 

Gibt das Wörterbuch keine ausreichend klare Antwort, stelle ich einfach meinen Satz so um, dass Fehlermöglichkeiten ausgeschlossen werden. Als Fachbuchautor nehme ich die Rechtschreibung gelegentlich in die eigene Hand und setze mich - um des besseren Verständnisses willen - auch schon einmal über geltende Bestimmungen hinweg.

 

Da mir heute keiner mehr etwas diktiert, erreiche ich mit Hilfe des Wörterbuchs in meinen Texten eine Richtig-Quote, die gegen 95  % geht. Dabei zähle ich Tippfehler und Buchstabenverdreher beim Tippen nicht mit. Die können in der Eile oder aus Unachtsamkeit immer wieder einmal einfließen.

 

Das Gros ( = der größere Anteil)  der Menschen liegt, in recht enger Anlehnung an die Normal-Verteilungs-Kurve, bei einer Richtig-Quote zwischen 40-80 Prozent. 

Sie erreichen in unserem Bergsteiger-Beispiel die Mittelstation.

 

Von den restlichen 40 % schreiben 30 % noch erkennbar verständlich. Gut 10 Prozent kriegen die Sache mit den Buchstaben nicht auf die Reihe. Sie sind/bleiben Analphabeten.

 

Ein kleiner Trost: Auch viele Schriftsteller haben kleine oder größere Probleme mit der Rechtschreibung. Verlage beschäftigen deshalb rechtschreibsichere Lektoren, die den Inhalt der Bücher und die Rechtschreibung der Manuskripte fein schleifen. 

 

Um richtig schreiben zu können, stützen wir uns auf die drei Säulen:

 

  • Eigene Rechtschreibfertigkeit
  • Die Computer-Korrektur
  • Das Wörterbuch

 

Beim Schreiben mit dem PC starten wir mit den eigenen Kenntnissen. Diese werden schon einmal beim Schreiben vorab und grob vom Schreib-Programm in Form gebracht. Weil aber auch Computer in der Regel nur fähig sind, ca. 80-90% möglicher Fehler zu korrigieren, müssen wir zum Abschluss selbst noch einmal mit dem Wörterbuch ran.

Bei anspruchsvollen Textdokumenten, z.B. bei Semester- oder Examensarbeiten   empfiehlt sich nach wie vor die Korrektur durch eine rechtschreib-fitte Person.